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| Der Mythos Stradivari |
Es muss Liebe gewesen sein, die den Geigenbaumeister Antonio Giacomo Stradivari (um 1644-1737) aus dem norditalienischen Cremona antrieb, den vollendeten Kompositionen seiner Zeit zu einem vollendeten Klang zu verhelfen. Es muss seine Liebe und sein ausserordentliches Talent für den Klang gewesen sein, der im menschlichen Ohr die Seele trifft, die ihn befähigte, Instrumente mit dieser bis heute unerreichten Tonqualität zu bauen. Es ist dieses |
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| Klangphänomen, das Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen nach wie vor ein Rätsel aufgibt: sind es die besonders harten und trockenen Hölzer, die in jener «kleinen Eiszeit » (16.-18. Jhdt) wuchsen und als Material für die Klangkörper dienten, sind es die besonderen Geigenlacke und deren viele Schichten, ist es das begnadete handwerkliche Können des Meisters? Es bleibt ein Geheimnis, das sich im Laufe der Jahrhunderte zum Mythos entwickelte, dem wir Menschen bis heute in Bewunderung erliegen. |
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| Das einzigartige Image der Stradivaris strahlt seit jeher ab auf die Ausdruckskraft des Spiels. Qualität und Mythos haben Stradivari zu |
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| einer der bekanntesten Kult(-ur)marken weltweit gemacht. Allein der Name «Stradivari» hat die besondere Anziehungskraft, die ein unvergessliches Ereignis verspricht - sei es im Konzertsaal oder im privaten Kreis. |
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| Von 1100 legendären Saiteninstrumenten, die der fleissige und nimmermüde Stradivari bis ins hohe Alter baute, sind heute noch rund 650 Pretiosen erhalten, darunter schätzungsweise neun Bratschen und 50 Celli. |
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| Nur die besten Musiker hatten die Ehre, diese Instrumente zu spielen, wie zum Beispiel Niccolo Paganini und Isaac Stern. Wir schätzen uns glücklich. |
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